© FrankenTourismus | Bamberg TKS | H. Leue
© T. Stephan
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Wilde Buchenwälder und die Welterbestadt Bamberg

Spätsommer im Steigerwald

Wald, Wald und nochmals Wald – Die vielen Baumriesen, die sich wie eine grüne Decke über dem nördlichen Steigerwald ausbreiten, prägen wohl den Eindruck Vieler, die zum ersten Mal in der Region zu Gast sind. Insbesondere Buchen, unter ihnen auch einige der ältesten Deutschlands, bestimmen das Waldbild des fränkischen Mittelgebirges. Alte Buchenwälder würden die Natur Mitteleuropas eigentlich entscheidend prägen, menschliche Einflüsse haben jedoch dazu geführt, dass sie zu einer Seltenheit geworden sind. Im Steigerwald lässt sich diese seltene Ursprünglichkeit noch hautnah erleben. Unter die alten Buchenbestände mischen sich zudem Eichen und einige weitere Laubbaumarten. Fichte und Kiefer ziehen sich hingegen zurück, denn Käfer und der Klimawandel setzen ihnen natürliche Grenzen.

Vor allem in den Herbstmonaten, wenn die Natur langsam ihr Farbenkleid wechselt, ist der Steigerwald ein ganz besonderer Ort. Typisch herbstliches Waldaroma steigt uns in die Nase und vom Aussichtsturm auf dem Zabelstein – der höchsten Erhebung des nördlichen Steigerwalds – bietet sich eine einmalige Sicht auf ein buntes Blättermeer und die sich einfärbenden Weinberge im westlichen Steigerwald. Wer diese besondere Jahreszeit nicht nur mit den Augen genießen möchte, kann in einem der urigen Wirtshäuser der Region das ein oder andere schmackhafte Pilzgericht kosten und sich den Herbstwald sozusagen auf der Zunge zergehen lassen. Mhhh!

Abseits der dichten Wälder warten sanfte Weinberge, idyllische Winzerorte und die Weltkulturerbestadt Bamberg mit ihrem historischen Stadtkern darauf erkundet zu werden. Begleiten wird Sie dabei Ihre fachkundige Reiseleitung Günther Oltsch, der für sein unermüdliches Engagement für den Naturschutz im Steigerwald erst im Oktober 2024 vom BUND Naturschutz Bamberg mit dem Bamberger Naturschutzpreis ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit weiteren Kenner*innen des Steigerwalds wird Oltsch Ihnen interessante Einblicke in die Flora und Fauna, die Geologie und die Kultur der Region geben. 

Freuen Sie sich auf ein authentisches Reiseerlebnis in Franken - auf Pfaden, die wohl nicht jede*r kennt…

Unterbringung: Gasthof & Pension „Zum Böhlgrund“ Familie Löbl

Der familiengeführte Gasthof mit Pension "Zum Böhlgrund" in Eschenau verbindet Gastfreundlichkeit und Tradition. Die Familien Löbl und Gütlein schaffen mit Leidenschaft und Gastfreundschaft einen liebevollen Ort für einen erholsamen Urlaub und heißen Sie herzlich willkommen. Direkt am Steigerwald gelegen, ist der Gasthof ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge – entsprechend sind Wanderer und Biker äußerst gern gesehene Gäste. Aber auch, wenn Sie einfach einmal die Seele baumeln lassen wollen, sind Sie hier richtig. Entspannen Sie im Sauna- und Ruhebereich oder erfrischen Sie sich im Außenpool oder im 500 Meter entfernten Wassertretbecken.

© Pension Löbl

Zum Böhlgrund Gasthof & Pension Löbl

Der Gasthof mit Pension „Zum Böhlgrund“ ist nicht nur ein Ort der Gastlichkeit, sondern auch ein Stück gelebte Familiengeschichte. Die Wurzeln des Hauses reichen zurück bis ins Jahr 1951, als die Pflegemutter von Roman Löbl die einzige Gaststätte in Eschenau, das „Gasthaus zum Steigerwald“, betrieb. Zehn Jahre später zog die Familie um – doch die Tradition wurde nicht unterbrochen, sondern weitergetragen: Ursula Löbls Mutter führte das Gasthaus weiter, bis Ursula und Roman Löbl es 1969 selbst übernahmen.

Zimmer und Ausstattung

Im Gasthof “Zum Böhlgrund” erwarten Sie 18 gemütlich eingerichtete Einzel- und Mehrbettzimmer, die mit Dusche, WC, WLAN und TV ausgestattet sind. Einige Zimmer verfügen über einen Balkon mit herrlichem Ausblick auf die Natur des Steigerwalds.

Speisen im Restaurant

Das Restaurant verwöhnt Sie mit herzhaften fränkischen Spezialitäten, die mit Liebe zubereitet werden. Ein besonders großer Wert wird auf frische, regionale und saisonale Zutaten gelegt. Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen – ob bei einem ausgiebigen Frühstück, einem deftigen Mittagessen oder einem gemütlichen Abendessen mit hausgemachten Schmankerln. In der urigen Gaststube oder im Biergarten wird Ihnen ehrliche Küche mit Tradition und Geschmack serviert. Auch auf besondere Wünsche und Unverträglichkeiten wird gerne Rücksicht genommen. 

Entspannung & Ambiente – Natur genießen auf 24.000 m²

Das großzügige Gelände erstreckt sich über 24.000 m² und bietet viel Raum für Ruhe, Entspannung und naturnahes Erleben. Neben dem Gasthof, der Pension und dem gemütlichen Biergarten finden Sie zahlreiche kleine Rückzugsorte und Freizeitmöglichkeiten, die Ihren Aufenthalt zu etwas Besonderem machen.

Direkt am Biergarten lädt eine 400 m² große Liegewiese mit komfortablen Liegen zum Sonnen und Entspannen ein. Wer es noch ruhiger mag, kann die kleine Sauna mit drei Ruheliegen nutzen – ideal nach einer langen Wanderung oder einem ereignisreichen Tag.

© Pension Löbl
© Pension Löbl

1. Tag (So, 13.09.26): Anreise nach Eschenau

Individuelle Anreise bis 14.00 Uhr. Gegen 14.30 Uhr treffen wir unseren Reiseleiter, der uns das Programm der nächsten Tage vorstellen wird. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen geht es auf E-Bikes zu einem nahegelegenen Weinberg. Dieser wurde vor einigen Jahren neu bepflanzt. Wie genau dieser Prozess abgelaufen ist, wird uns unser Reiseleiter erklären, der von Anfang an bei der Neubepflanzung mitgewirkt hat. Im Anschluss besuchen wir die Heckenwirtschaft des Winzers. Als Heckenwirtschaft – oder auch nur „Hecke“ – bezeichnet man in Franken den saisonalen Gastbetrieb eines*r Winzer*in.

Fahrstrecke 5,5 km, Dauer ca. 2,5 Std.

Wir versuchen immer gegen 17.00 Uhr wieder in Eschenau zu sein.

2. Tag (Mo, 14.09.26): Ins Naturwaldreservat Kleinengelein

Wir starten unsere heutige Tour in das Naturwaldreservat Kleinengelein. Dort stehen auf ca. 5 Hektar die wohl ältesten Buchenbestände Deutschlands. Seit 1951 ist eine forstliche Nutzung nicht mehr möglich und wir können dort 250 bis 300 jährigen Buchen kennenlernen. Unterwegs kommen wir auch an einem Biberstandort mit einer tollen Biberburg vorbei. Die alten Buchen lassen wir in Ruhe auf uns wirken und unser Reiseleiter wird ausführliche Informationen bereithalten. Nach einer kurzen Weiterfahrt nach Prüßberg legen wir in der Gaststätte Vollburg eine Pause ein. Durch das Steigerwald Vorland radeln wir zurück nach Eschenau.

Kundiger Begleiter: Florian Tully (1. Vorsitzender des Vereins Pro Nationalpark Steigerwald)

Mit dem E-Bike 33 km, zu Fuß 2 km

3. Tag (Di, 15.09.26): Schlangenweg

Ein letztes Mal kommen heute unsere E-Bikes zum Einsatz. Wieder um 9.00 Uhr fahren wir nach Zell am Ebersberg zum Anfang des Schlangenwegs. Der windet sich an steilen Hängen vorbei und führt uns bergauf durch die Schluchtwälder. Nach der Hälfte des Wegs steigen wir zum Böhlgrund ab und wandern an einem naturbelassenen Bach zurück nach Zell. Bis hierher wird uns Erich Rössner die Flora erklären. In Sand am Main gönnen wir uns in einem Biergarten am Altmain eine Pause. Dann radeln wir zu einem Vogelschutzgebiet mit Kormoraninsel. Auf Radwegen gelangen wir zurück nach Eschenau.

Mit dem E-Bike 24 km, zu Fuß 10 km

4. Tag (Mi, 16.09.26): Szenenwechsel: Welterbestadt Bamberg

Um 9.00 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Bamberg. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet und damit zum Anziehungsmagneten für viele Tourist*innen.  

Wahrzeichen wie das Alte Rathaus oder die ehemalige Fischersiedlung „Klein Venedig“ sind Vielen ein Begriff. Wir werden jedoch auch die versteckten Seiten der Stadt kennenlernen: Ab 10.00 Uhr wird uns Peter Gack das zeigen, was der eilige Tourist nicht auf seiner Agenda hat. Peter war 27 Jahre lang Stadtrat der Grünen, und kennt Destinationen, wo die Abrissbirne fröhliche Urstände feierte (oder daran gehindert wurde dies zu tun).

12.30 Uhr - 16.30 Uhr: Genießen Sie die Zeit in Bamberg – wo und wie Sie möchten.

16.30 Uhr: Mit dem Bus fahren wir zurück nach Eschenau.

5. Tag (Do, 17.09.26): Ebrach: Naturwaldreservat Brunnstube, Führung Abteikirche und Klostersaalkirche und Klostersaal

Um 9.00 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Ebrach. Zusammen mit Ulla Reck vom Freundeskreis Nationalpark Steigerwald werden wir das Naturwaldreservat Brunnstube besuchen, das ca. 50 Hektar umfasst. Die Kernfläche des Reservats bildet auf 10 Hektar ein 220 Jahre alter Buchenbestand – ein kostbarer Naturschatz, der bundesweit unter Waldliebhaber*innen bekannt ist.
Um 13.00 Uhr sehen wir uns die Ausstellung „Wilde Buchenwälder“ an. Danach führt die kundige Begleiterin Barbara Gülta durch die Abteikirche und den prächtigen Klostersaal.

Vormittags: 5 km, 3,5 Std., nachmittags Führung 2,5 Std.

6. Tag (Fr, 18.09.26): Zu einigen „Juwelen“ des Nördlichen Steigerwalds

Mit dem Bus fahren wir nach Handthal. Wir wandern zu einer Naturwaldfläche in der Abteilung Pflanzung. Hier ist ein Teil des Baumbestands ca. 185 Jahre alt. Weiter geht es zum Steinkreuz und anschließend zum Magdalenenkreuz. Von hier haben wir einen tollen Ausblick auf Handthal mit seinen Weinbergen, der Stollburg und dem Maintal im Hintergrund. Danach laufen wir zurück und machen es uns in einem Café gemütlich. Kundige Begleiter Martin Mößlein und oder Florian Tully.
9 km, 9.30 Uhr – 16.30 Uhr, inkl. Pausen und Café.

7. Tag (Sa, 19.09.26): Abreise

Individuelle Abreise. Bahnfahrer*innen können z. B. den frühen Bus zurück nach Bamberg nehmen oder sich wieder zum Bahnhof bringen lassen.



Wetterbedingte oder durch sonstige, unvorhersehbare Ereignisse notwendige Programmumstellungen müssen wir uns vorbehalten!

  • 6 x ÜN im DZ inkl. Frühstück
  • 6x Abendessen
  • 4x Lunchpaket
  • Transfers und Wanderungen lt. Programm
  • Klosterführung in Ebrach
  • Pedelecs/E-Bikes an den Tagen 1,2 und 3 (Helme können vor Ort für 10,- geliehen werden)
  • Qualifizierte BUND-Reiseleitung
  • Naturwanderführer Steigerwald
  • „Nationalpark“ Magazin + vergünstigtes Probeabo

Zielbahnhof: Zielbahnhof Haßfurt

Bei Bedarf kann ein Taxi bestellt werden, die Kosten pro Fahrt betragen 25 € und teilen sich durch die Mitfahrer, Zahlung vor Ort.

 

 

Günther Oltsch

Pädagoge und Mitarbeiter im Freundeskreis Nationalpark Steigerwald.

Günther Oltsch wurde erst im Oktober 2024 für sein unermüdliches Engagement für den Naturschutz im Steigerwald vom BUND Naturschutz Bamberg mit dem Bamberger Naturschutzpreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit weiteren Kenner*innen des Steigerwalds wird Oltsch Ihnen interessante Einblicke in die Flora und Fauna, die Geologie und die Kultur der Region geben. 

Reise Buchendrucken

Reise-Datum 13.09.-19.09.26

Noch Plätze vorhanden
Verfügbarkeit Einzelzimmer
Verfügbarkeit Doppelzimmer

Gruppen-Größe

8 - 15 Personen

Preise

ab 1290 Euro

Mehr Informationen >

Preise

Mitgliederpreis pro Pers. im Doppelzimmer 1290 Euro
Normalpreis pro Pers. im Doppelzimmer 1340 Euro
Einzelzimmerzuschlag 95 Euro
Reiserücktrittskosten-Vers. ohne Selbstbehalt
(3,5% vom Gesamtreisepreis) ab
45 Euro
3% Frühbucherrabatt auf den Grundpreis im DZ oder EZ
(bei Buchung bis 31.01.2026)
0 Euro
Reiserücktrittskosten-Vers. ohne Selbstbehalt
(für Buchungen ab dem 01.03.26 erhöht sich der Preis für die Reiserücktrittsversicherung auf 4,6 % vom Gesamtreisepreis) ab
59 Euro

Schwierigkeit

Stufe

Mehr Informationen >

Stufe 2

Leichte bis mittlere Exkursionen/Wanderungen
  • ca. 4 Stunden Gehzeit
  • maximal 400 m Höhenunterschied
  • leichte Wanderschuhe sind notwendig
  • Wanderkleidung wird empfohlen

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