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Große Südalbanien-Rundreise mit Mazedonien

Nationalparke und UNESCO-Welterbestätten zwischen Adriaküste und Ohrid- bzw. Prespaseen erwandern (inkl. einer Wanderung am GRÜNEN BAND EUROPA)

Albanien – ein in vieler Hinsicht noch ursprüngliches, vielleicht auch „ungeschminktes“ Land erwacht. Manche sprechen gar vom „letzten großen Geheimnis“ in Europa. Europäisch, osmanisch, byzantinisch. Der Eiserne Vorhang hatte das Land einst isoliert, Pflanzen und Tieren aber weite Rückzugsräume in Lagunen, Seen, Fluss- und Gebirgslandschaften ermöglicht, die wir auf dieser Reise erkunden. Das Land ist im Aufbruch. Ländliche traditionelle Lebensweisen verändern sich, Städte wie Durres und Tirana boomen. Emigranten kommen zurück. Das Land ist nach langer kommunistischer Herrschaft in die Demokratie zurückgekehrt (!), und sucht nun seinen Weg. Ein Abstecher führt uns  nach Mazedonien, zum uralten und berühmten Ohridsee und in den Jabllanice-Shebenik Nationalpark am GRÜNEN BAND EUROPA. Unsere deutschsprechende einheimische Wander-Reiseleitung wird uns durch die schönsten Naturlandschaften führen, lässt uns aber auch am gesellschaftlichen Wandel teilhaben und aus eigener Anschauung berichten.

Liebe Kundinnen und Kunden. In 2017 haben wir unsere erste Albanien-Mazedonien-Rundreise  durchgeführt, die den Norden und Süden des Landes einschloss. Die Rückmeldungen unserer Gäste haben uns bestätigt, die Reise zu wiederholen. Dieses Jahr werden wir nicht alle Landesteile besuchen, sondern uns auf den Süden konzentrieren. Damit steht uns mehr Zeit zum Wandern, für Naturbetrachtungen und Erläuterungen an den Wandertagen  zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, dass der Botaniker Dr. Milbradt (Erlangen) die Gruppe ab/bis München betreuen wird.

Vor Ort werden Sie dann von unserer einheimischen deutschsprachigen Reiseleitung empfangen. Am Großen Prespasee, an der Karavastra-Lagune und in Butrint treffen Sie wieder auf Dr. Bino Taulant, mit dem wir die Vogelwelt näher erkunden werden (auf Englisch). Gerade die Karavastra-Lagune ist ja ein bedeutendes Vogelrast- und brutgebiet und die Prespaseen bekannt für den Dalmatischen Pelikan.

Und wir besuchen wieder die Vjosa, den letzten noch nicht verbauten Wildfluss innerhalb Europas (außerhalb Russlands). Erleben Sie seine Anmut, Schönheit und Kraft. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, für seinen Schutz einzutreten. Bitte beachten Sie auch die Links unten.

Wir werden dieses Mal auf eine Fähre ab/bis Venedig nach Igoumenitsa zurückgreifen. Das verkürzt die An- und Abreise gegenüber der Fahrt ab Ancona spürbar.

 

Die Highlights in Kürze:

  • Weltkulturerbestätten Girokastra, Berat, Ohrid und Butrint: Einmalige Wehrturmhäuser, Altstadtviertel und antike Ausgrabungen am Meer bestaunen
  • Wandern mit botanischer Expertise im Bergland und an der Küste in 5 reizvollen Nationalparken (Bergland, Lagunen und Küstengebirge).
  • Ohrid- und Prespaseen – die ältesten Seen Europas und Weltkulturerbe Kloster Sveti Naum in Mazedonien entdecken
  • Entspannen in den Thermalquellen von Benca
  • Vjosa: Anmut, Kraft und Schönheit des letzten (noch) unverbauten Wildflusses Europas spüren
  • Lebendige Traditionen und Geschichte von der Antike bis in die Moderne erleben
  • Gastfreundschaft und schmackhafte Küche genießen
  • Badegelegenheit an der Adriaküste in Qeparo
  • Pulsierende Hauptstadt Tirana erkunden

 

Unterkünfte: Im Zug in Schlaf- oder Liegewagenabteilen, auf der Fähre in Doppel-Außenkabinen. Vor Ort in guten landestpyischen Mittelklassehotels (3* Landeskat.)

Zielbahnhof: München Hbf

Reisebetreuung: Dr. Joachim Milbradt, Dipl. Biol. Univ., Fachgebiete Botanik, Vegetationskunde, Insektenkunde, Freilandökologie. Seit 1974 im Naturschutz tätig für staatliche und nichtstaatliche Stellen. Erstellte zahlreiche Gutachten. Zehn Jahre als Akademischer Angestellter an der Universität Bayreuth am Lehstuhl für Biogeographie, danach Lehrbeauftragte und Angestellter an der Hochschule Freising-Weihenstephan. Herr Dr. Milbradt führte zahlreiche Exkursionen in den Mittelmeerraum, Balkan, Nordafrika, auf die Arabische Halbinsel, Nordamerika und in die Mongolei.

Reiseleitung in Ablanien: Frau Ina Havraj

Anforderungen:

  • 10 leichte bis mittelschwere Wanderungen mit Höhenunterschieden bis etwa 600 m. 2 Wanderungen mit bis etwa 900 m Höhenunterschied. (Reine Gehzeiten i.d.R. 3 - 4 h, 3 Wanderungen mit etwa 5 Stunden). Details siehe Tagesbeschreibungen. Bitte addieren Sie zu den Gehzeiten 1-2 h pro Tag extra, die uns für botanische Erläuterungen zur Verfügung stehen.

 

Hinweise:

  • Fahrzeiten der Fähre laut Fahrplan 2017 (Fahrplan 2018 lag noch nicht vor). Änderungen vorbehalten.
  • Die Reisenebenkosten sind dank sehr niedriger lokaler Preise gering.
  • Die touristische Infrastruktur des Landes entspricht noch nicht ganz den mitteleuropäischen Standards – das betrifft z. B. Hotels oder die Beschaffenheit der Straßen (v.a. auf der Strecke Permet - Germenj Nationalpark - Korca). Sie sollten sich z.T. auf Kompromisse einstellen, dafür werden Sie durch vielseitige Reiseeindrücke, die Gastfreundschaft der Bewohner und einzigartige Erlebnisse belohnt.
  • Mitte Mai ist das Baden in der Adria möglich, das Wasser ist aber noch kühl (ca. 16 - 18 Grad)
  • Wir starten morgens i.d.R. gegen 08.00 h mal etwas früher, mal etwas später
  • Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Die Krankenhausversorgung entspricht noch nicht mitteleuropäischem Standard.

 

Einreisebestimmungen

  • Keine Visapflicht für deutsche Staatsbürger. Ihr Reisepass (oder Personalausweis  im Scheckkartenformat) muss bei Einreise noch mind. 6 Monate lang gültig sein.

 

Wie im Vorjahr spenden wir 500,- € an Euronatur zum Schutz der Vjosa!

Mehr Informationen zur Schutzwürdigkeit der VJOSA und einmaliger Naturlandschaften auf dem Balkan finden Sie hier:

www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen

www.balkanrivers.net/de/aktuell

www.euronatur.org/unsere-themen/kampagnen-und-initiativen/rettet-das-blaue-herz-europas/was-ist-das-blaue-herz/

1. Tag: Mit dem Nachtzug nach Venedig

Treffpunkt mit Dr. Milbradt gegen 22.30 h in München Hauptbahnhof. Um 23.35 h (Änderungen vorbeh.) fahren wir mit dem Nachtzug nach Venedig-Mestre.

2. Tag: Ankunft in Vendig-Mestre - Leinen los nach Igoumenitsa

Morgens wird ein kleines Frühstück in den Abteilen serviert. Ankunft in Venedig-Mestre um 08.14 h.  Kurzer Transfer zum Hafen Fusina und Einschiffung mit ANEK Ferries. Abfahrt gegen 12.00 h nach Igoumenitsa (Griechenland). Diese Seefahrt bietet die perfekte Einstimmung auf die Reise. Mittag- und Abendessen an Bord. (F, M, A)

3. Tag: Igoumenitsa - Girokastra (UNESCO-Welterbe), 170 km, 2,5 h

Frühstück und Mittagessen an Bord. Ankunft gegen 14.30 h Ortszeit in Igoumenitsa. Unsere örtliche Reiseleitung begrüßt uns am Hafen und wir fahren gleich weiter nach Girokastra. Nach dem Zimmerbezug bleibt Zeit für die Besichtigung der alten Festung. Vor Ort klärt sich, ob noch die Besichtigung eines alten Wehrhauses (Zekate) möglich ist. Späteres Abendessen in einem schönen Lokal der Altstadt. (F, M, A)

4. Tag: Wanderung zu den Ruinen von Antigonae - Erkundungen am Vjosa-Ufer - Permet, 130 km, 2,5 h

Morgens Transfer an den Fuß der Lunxheria-Berge. Wir wandern über Bergwiesen und Sträucher bzw. Maccia hinauf zu den Ruinen der ehemals bedeutenden Stadt Antigonae, damaliger Sitz des Pyro von Epirus. Ein faszinierender Ort, mit schönem Panorama auf das Vjosa-Tal und die Berge. Es geht weiter nach Dhosat, ein kleines Dorf in dem wir zu einem typischen Mittagessen erwartet werden. Ein Raki gehört hier selbstverständlich dazu, ebenso wie Glyko - eine tpyische Spezialität. Mit dem Bus fahren wir ans Vjsoa-Ufer, in die Gegend von Qesarat. Je nach Wasserstand erkunden wir die Ufervegetation. Die Vjosa und ihr Tal ist sehr artenreich, nicht umsonst machte das MAGAZIN GEO mit einem Tag der Artenvielfalt darauf aufmerksam. Erst kürzlich wurde hier eine neue Fischart entdeckt. Hier in der Nähe bei Kalivac ist leider ein Kraftwerksbau in Planung und wir erfahren mehr über die Aktivitäten der albanischen Umweltschutzbewegung, dies zu verhindern und stattdessen einen Nationalpark einzurichten. Erste Erfolge sind da! EURONATUR und die RIVERWATCH unterstützen die Akteure im Rahmen der Kampage "Save The Blue Heart of Europe" (siehe Seite 6 unseres Kataloges). Spätnachmittags fahren wir durch das schluchtartige Tal bei Kelcyra nach Permet. Abendessen in der Stadt. (F, M, A)

GZ 4-5 h, 12 km, ↑ 598 m; ↓ ca. 280 m (leicht bis mittelschwer)

5. Tag: Wanderung zum Sopoti-Wasserfall oder Schlauchbootfahrt auf der Vjosa / Entspannen in den Thermalquellen von Benca, 40 km, 1 h

Heute Morgen teilen wir uns in zwei Gruppen auf. Die erste fährt in das kleine Bergdorf Strembec. Hier leben nur noch wenige Menschen. Wir wandern durch schöne Terrassen von Walnuss- und Feigenbäumen an einer Art "Levada" hinauf und queren einen Bach. Die Bäume hier sind alt und majestätisch. Wir queren ein Geröllfeld und gehen über eine Geländestufe und an einigen Felsblöcken vorbei höher zum Wasserfall. Von hier bietet sich ein schöner Weitblick!

GZ 4 h, 5,5 km, ↑ ca. 422 m; ↓ ca. 422 m (mittelschwer)

Schlauchbootfahrt (optional, unbedingt vorausbuchen):

Die andere Gruppe fährt in dieselbe Richtung, stoppt aber an der Vjosa zu Fuße der Nemërçka-Bergkette  und wird hier von unseren Schlauchboot-Führern empfangen. Schon im Hotel haben wir die Badekleidung untergezogen und unsere wassertauglichen Turnschuhe oder Sandalen eingepackt.  Direkt am Flussufer erhalten wir eine Einweisung, Neoprenkleidung und Schwimmweste für die etwa 2-stündige Fahrt flussab (kurze Pause unterwegs). Eine einmalige Gelegenheit, die Vjosa kennenzulernen. Die Tour endet in Petran. Hier ziehen wir uns am Ufer um. Ein benachbartes Cafe bietet ein WC.

Zum späteren Mittagessen treffen sich beide Gruppen im Restaurant bei Benja wieder. Anschließend entspannen wir uns in den Thermalquellen am Fluss  Lengarica mit Blick auf die bekannte ottomanische Brücke von Katiu. Rückfahrt nach Permet. Heute Abend essen wir im Hotel. (F, M, A)

6. Tag: Germenj-Nationalpark und die Wildnis Ostalbaniens, 147 km, 4 h

Zunächst flussaufwärts dann in die Berglandschaft abbiegend fahren wir  zum Germenj Nationalpark. Am Hochplateau bei Leskovik bieten sich spektakuläre Blicke auf die Nemercka-Bergkette. An der Sortira-Farm beginnt unsere erste Rundwanderung über Wiesen und durch Bergwald im Grenzgebiet zu Griechenland.

GZ 3 h, 9 km, ↑ ca. 240 m; ↓ ca. 240 m (leicht bis mittelschwer)

 

Auf z.T. holprigen Straßen fahren wir weiter durch Hügelland in das schöne historische Dorf Dardha. Hier in der Nähe entstand auch der erste Skilift Albaniens. Unsere zweite Wanderung beginnt nachmittags und führt durch Wald und Wiesenfluren vor etwa 1600 m hohen Bergen. Zum Abendessen probieren wir u.a. ‘lakror në saç’, einen typischen unter heißer Asche gebackenen Fladen. (F, LP, A)

GZ 3 h, 8 km, ↑ ca. 310 m; ↓ ca. 310 m (leicht bis mittelschwer)

7. Tag: Zum Großen Prespasee - Erkundung der Insel Maligrad - Korce, 90 km, 2,5 h

Auf z.T. holprigen Straßen fahren wir - an Korce vorbei - zum Großen Prespasee im Prespa Nationalpark. Der erdgeschichtlich sehr alte und relativ flache See ist sehr fischreich. Unsere Bootsfahrt zur Insel Maligrad ist aus verschiedenen Gründen ein Highlight. Auf der etwa halbstündigen Überfahrt dorthin hoffen wir wie im Vorjahr Pelikane anzutreffen. Auf der Insel können wir die jahrhunderte alten Ikonen auf der Fassade der orthodoxen Höhlenkirche St. Maria bestaunen. Später schauen wir uns auf der Insel nach typischen hier vorkommenden Pflanzen und (ungiftigen) Ringelnattern um (wegloses Gelände). Der Blick auf den See und die umliegenden Berge ist wirklich schön. Falls noch Zeit bleibt, unternehmen wir nachmittags noch eine kleine Wanderung oder fahren zu den "Schlucklöchern" bei Gorice e Vogel. Rückfahrt nach Korce. Unser Hotel liegt in Nähe der lebendigen Fußgängerzone. Sicher eine gute Wahl, nach der Abgeschiedenheit der letzten beiden Tage. (F, LP, A)

GZ 2-3 h, 5 km, ↑ ca. 100 m; ↓ ca. 100 m

8. Tag: UNESCO-Welterbestätten Kloster Sveti Naum und Ohrid / Der Ohridsee, 110 km, 2,5 h + 2 h Bootsfahrt

Zunächst Weiterfahrt am Großen Prespasee entlang zur mazedonischen Grenze. Wir erklimmen auf einigen Serpentinen den Galicia Pass des gleichnamigen Nationalparkes. Von hier oben liegt uns der Ohridsee zu Füßen! Er ist der erdgeschichtlich älteste See Europas und sehr tief (288 m). Wasser des Prespassees versickert in sogenannten Schlucklöchern im karstigen Seeboden und tritt am Kloster Naum in Quelltöpfen wieder zu Tage. Wir fahren hinab zum Kloster Naum und besuchen die historische und mit vielen Ikonen ausgestattete orthodoxe Kirche. Die  Bedeutung des Ortes können wir an der Vielzahl der hier Betenden ablesen. Anschließend werden wir auf einer Ruderbootfahrt auf den Quelltöpfen die Stille und Schönheit dieses Uferbereiches genießen. Der Mittag steht zur freien Verfügung (diverse Restaurants am Ort). Vielleicht möchten Sie ja nur am Seeufer entspannen? Nachmittags fahren wir mit einem öffentlichen Schiff in die Welterbestatt Ohrid, berühmt für ihre Altstadt. Nach dem Zimmerbezug frühabendlicher Stadtrundgang und Abendessen in einem der Restaurants in Seenähe. (F, A)

9. Tag: Wanderung im Jabllanice-Shebenk Nationalpark (GRÜNES BAND EUROPA) - Elbasan, 100 km, 2 h

Auf dem Weg zum Nationalpark statten wir Struga einen kurzen Besuch ab. Hier am nördlichen Abfluss des Ohridsees wird der "Schwarze Drin" geboren. Der Drin wird auf seinem Weg nach Albanien noch sehr mächtig und wird flussabwärts durch eine Vielzahl von Dämmen gestaut. Albanien bezieht einen Großteil seiner Elektrizität aus diesen Wasserkraftwerken. Viele mehr sind in Planung - u.a. in Nationalparken - mit erheblichen Protesten aus der Bevölkerung. In Gorna Belica beginnt später unsere Wanderung im grenzüberschreitenden Nationalpark (300 - 2.220 m hoch), wo noch der endemische Balkan-Luchs, Braunbär und Wolf zu Hause sind. Unser Rundweg führt wieder durch Wald und Bergwiesen und bietet u.a. Weitblicke auf den Ohridsee oder auch auf kleinere Gletscherseen in der Bergwelt. Nachmittags fahren wir durch das sehenswerte Shkumbintal nach Elbasan, viertgrößte Stadt Albaniens. Wir schlendern durch die Altstadt und besuchen die Zitadelle aus ottomanischer Zeit. Abendessen in einem traditionellem Lokal.

(F, LP, A) GZ 5 h, 11 km, ↑ 937 m; ↓ 937 m (mittelschwer)

10. Tag: Die "Pellumbas Höhle" und weiter zur lebendigen Hauptstadt Tirana, 55 km, 1,5 h

Auf dem Weg zur Pellumbas-Höhle durchfahren wir zunächst den langen Tunnel unter den Kerraba-Bergen. In der Skorana Schlucht auf etwa 500 m Höhe am Ausläufer der Dajti-Berge liegt die etwa 360 m tiefe Höhle. Sie gehört zu den sechs größten Karsthöhen Europas und war in prähistorischer Zeit bewohnt. Heute ein wichtiges Naturdenkmal Albaniens. Mit Stirnlampen begeben wir uns auf den in einigen Abschnitten recht steilen Weg zum Höhleneingang und erkunden dann das Höhleninnere mit seinen prächtigen Stalagmiten und Stalagtiten. Die weitere Busfahrt hinab in die Ebene nach Tirana ist kurz. Unser Hotel liegt im Stadtkern und die Wege zu den Sehenswürdigkeiten sind kurz. Stadtrundgang u.a. zum neu gestalteten Skanderbeg-Platz und zur Et_hem Bey Moschee aus dem 18. Jh. Unser Abendlokal liegt nahe am Blloko-Distrikt, einem quietschlebendigen Viertel mit Promenaden, Restaurants, Clubs und Bars. Es war zu kommunistischer Zeit nicht zugänglich und Sitz der Politbüro-Mitglieder. (F, A)

GZ 2-3 h, 3 km, ↑ 167 m; ↓ 167 m (leicht bis mittelschwer)

11. Tag: Vogelbeobachtung an der Karavasta-Lagune und weiter zur UNESCO-Welterbestadt Berat, 90 km, 1,5 h

Zunächst fahren wir südwärts nach Divjaka zur Karavasta-Lagune (Ramsar-Gebiet und Nationalpark). Zusammen mit unserem Vogelkundler wandern wir zunächst durch Küstenwald (Pinien) und dann entlang der feuchten Küstenabschnitte der Lagune. Der Nationalpark ist ein bedeutendes Refugium für viele selten gewordene Vögel, Säugetiere und Reptilien: u.a. Rotflügel-Brachschwalbe, Zwergseeschwalben, Weißkopfruderente, Zwergscharbe, Schelladler, Steppenweihe, Seeadler, Fischotter und Griechischer Landschildkröte.

Im Jahr 2017 veröffentlichte die Mabetex Group mit Sitz in Lugano und Behgjet Pacolli als Besitzer Pläne für ein Tourismus-Resort in einem Teil des Nationalparks. Demnach soll die Anlage 3.342 Hektar groß werden und 370 Villen, 2.350 Apartments, Yachthafen, Schwimmbäder und eine künstliche Insel umfassen. Verschiedene Umweltorganisationen in Albanien kritisierten die Pläne jedoch und am 26. April 2017 bekamen sie Unterstützung von der internationalen Mediterranean Wetlands Alliance, die aus 20 Umweltverbänden besteht, darunter auch WWF. Sie forderten die albanische Regierung auf, das Projekt zu annullieren, da es das Ökosystem des Nationalparks gefährde. Die albanische Online-Zeitung Exit.al wies darauf hin, dass die Pläne gegen das albanische Gesetz für Schutzzonen verstoßen.

Nachmittags Weiterfahrt ins Landesinnere nach Berat - die "weiße Stadt der 1000 Fenster". Mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte gilt sie als best erhaltene historische Stadt Albaniens. Wir durchstreifen abends die berühmten Viertel von Mangalem und Gorica bevor ein traditionelles Abendessen einnehmen. (F, A)

GZ 3 h, 10 km, ↑ 25 m; ↓ 25 m (leicht bis mittelschwer)

12. Tag: Berat - Wanderung im Llogara Nationalpark, 125 km, 2,5 h

Morgens besichtigen wir die Kala-Zitatelle. Von hier oben bietet sich ein toller Blick hinab auf den Osumi-Fluss, die Stadt Berat und den Berg Tomor. Später besuchen wir das Onufri Ikonen-Museum. Onufri galt im Mittelalter als "größter" Ikonenmaler Südosteuropas. Danach fahren wir in Richtung Bucht von Vlora und weiter hinauf ins Küstengebirge zum Llogara Nationalpark. Gegen Mittag beginnt unsere Wanderung zunächst durch Pinienwald und weiter zum Shen Tahnas-Grat. Die Sicht hier ist fabelhaft. Wir schauen auf das Ionische Meer, mit hier im Wesentlichen noch unverbauten Stränden. Zur anderen Seite ragen die Berge bis fast 2000 m Höhe hinauf. Der intensive Geruch von Kräutern der Bergwiesen gepaart  mit einer Meeresbrise ist allgegenwärtig. Picknick! Wir folgen der Gratkante und steigen in Richtung Llogara-Pass über eine alte Militärstraße ab. Unser Bus bringt uns von hier zum Hotel zurück, wo uns ein Abendessen mit regionalen Zutaten erwartet. (F, LP, A)

GZ 5 h, 10 km, ↑ ca. 833 m; ↓ ca. 587 m (mittelschwer)

13. Tag: Wanderung an der "Albanischen Riviera", 65 km, 1,5 h

Über den Llogara Pass mit wiederum einmaligen Aussichten fahren wir hinab in Richtung der weißen Strände von Dhermi und Porto Palermo. Dann geht's hinein ins Hinterland zum Dorf Kudhes. Hier wandern wir auf einem Schäferpfad über ein Hochplateau nach Alt-Qeparo. Durch enge Gassen der z.T. schon eingefallenen Häuser erreichen wir einen sehr schönen Aussichtspunkt. Von hier überblickt man die ganze Bucht! Wir wandern hinab durch Olivenplantagen und erreichen Qeparo am Nachmittag. Da sollte noch Zeit für eine Abkühlung oder ein Sonnenbad am Meer bleiben! (F, LP, A)

GZ 4 h, 7 km, ↑ 245 m; ↓ 472 m (leicht bis mittelschwer)

14. Tag: Die Lagune von Butrint und das antike Butrint (UNESCO-Welterbe) - Igoumenitsa, 120 km, 3,5 h

Wir fahren noch ein wenig an der Küste entlang, bis wir die berühmte Ausgrabungsstätte von Butrint erreichen. Antike Bauwerke wie Tempel, Theater, Kollonaden, Marktplätze und Heilstätten vermitteln uns einen Eindruck vom öffentlichen Leben dieser Epoche. Die Bauten befinden sich auf einer Lagunenhalbinsel inmitten üppiger Vegetation. Das macht den Ort auch für viele Vogelarten interessant. Unser Vogelkundler stellt uns einige Arten vor. Nachmittags halten wir noch am schönen Strand bei den Ksamili-Inseln. Letze Gelegenheit für eine Abkühlung oder ein Sonnenbad. Spätnachmittags geht's weiter zur Grenze und zum Stadthotel nach Igoumenitsa (ca. 2 h). Abschiedsabendessen. (F, A)

GZ 2-3 h, 5 km, ↑ 0 m; ↓ 0 m (leicht)

15. Tag: Frühe Rückreise nach Venedig

Frühmorgendlicher kurzer Transfer zum Hafen. Unsere Fähre verlässt Igoumenitsa schon um 06.30 h. 3 Mahlzeiten an Bord. Was für eine gute Möglichkeit, hier an Bord die Eindrücke in Ruhe "sacken" lassen zu können und die Seefahrt zu genießen. (F, M, A)

16. Tag: Ankunft in Venedig - mit dem Tageszug nach München

Wir erreichen den Hafen Venedig-Fusina gegen 07.00 h. Transfer zum Bahnhof Mestre. Abfahrt um 11.32 h. Ankunft in Verona um 12.30 h. Weiterfahrt um 13.04. h. Ankunft in München Hbf um 18.27 h.

 

(F= Frühstück, M= Mittagessen, LP= Lunchpaket, A= Abendessen)



Wetterbedingte oder durch sonstige, unvorhersehbare Ereignisse notwendige Programmumstellungen müssen wir uns vorbehalten!

  • 1x ÜN im Schlafwagen (Double-Abteil)

  • 2x ÜN  in Doppelaußenkabinen DU/WC

  • 12x ÜN in Mittelklassehotels, Doppel- oder 2-Bett-Zimmer DU/WC

  • Bahnfahrkarten, Fährtickets lt. Programm

  • Mahlzeiten lt. Programm

  • Betreuung durch einen Botaniker ab/bis München

  • Lokale deutschsprachige einheimische Wanderreiseleitung

  • Ornithologe lt. Programm

  • Alle Transfers,  Besichtigungen und Wanderungen lt. Programm

  • Reiseführer „Albanien“ (Trescher-Verlag)

  • Probeheft „Nationalpark“ Magazin

Die Anreise erfolgt ab München Hbf. Weitere Details zur Anreise finden Sie am Reiseablauf.

Standardbild - Reiseleiter

Ina Havaraj

Landeskennerin, Bergsteigerin, Kanutin

Standardbild - Reiseleiter

Dr. Joachim Milbradt

Dipl.-Biol. Univ.

Fachgebiete: Botanik, Vegetationskunde, Insektenkunde, Freilandökologie

 

Gruppen-Größe

14 - 18 Personen

Preise

ab 2595 Euro

Mehr Informationen >

Preise

Mitgliederpreis pro Pers. im Doppelzimmer
und Double-Zugabteil
2595 Euro
Normalpreis pro Pers. im Doppelzimmer
und Double-Zugabteil
2745 Euro
Einzelzimmerzuschlag 220 Euro
Aufpreis Einzelkabine
für Hin- und Rückfahrt
129 Euro
Abschlag
bei Hinfahrt im 4er Liegewagen
-30 Euro
Zuschlag
bei Hinfahrt im Double mit DU/WC
48 Euro
Zuschlag Vjosa-Rafting 45 Euro
Reiserücktrittskosten-Vers. ohne Selbstbehalt
(kostenlos bei Buchung bis 28.02.18), ab
99 Euro

Schwierigkeit

Stufe

Mehr Informationen >

Stufe 3

Mittlere Exkursionen / Wanderungen
  • ca. 6 Stunden Gehzeit
  • maximal 800 m Höhenunterschied
  • Einwandern vor der Reise ist sinnvoll (Kondition)
  • feste Wanderschuhe und Wanderkleidung sind notwendig

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