Der Cilento ist eine bislang noch recht unbekannte Region Süditaliens, welche durch unberührte Natur und Ursprünglichkeit fasziniert.
Das Gebiet des Cilento und Vallo du Diano (UNESCO-Welterbe) erstreckt sich von den Alburni-Bergen im Norden bis zur Küste im Süden: die Küste teils steil, teils mit flachen Sandstränden, das Hinterland hügelig und grün. Wir wandern auf den Monte Bulgheria, mit Panoramablicken auf den gesamten Nationalpark.
Eine weitere Besonderheit dieser Region liegt in ihren Bewohner*innen und den Überresten griechischer und römischer Kultur. Im antiken Paestum, südlich von Salerno, können wir die drei am besten erhaltenen griechischen (dorischen) Tempel bewundern.
Unterkunft: 4****-Hotel Relais Pian delle Starze. Mehr Informationen finden Sie unter dem Reiter "Hotel/Unterkunft" und unter https://www.hotelrelaispiandellestarze.it.
Anreise: München Hbf. Fahrt nach Bologna und von dort mit dem Nachtzug bis Pisciotta-Palinuro mit Ankunft am nächsten Morgen.
Hinweis zur Reisezeit: Die Reisezeit ist ideal – auf den Wanderungen ist es noch nicht bzw. nicht mehr so heiß und bis Ende Oktober kann man bei Wassertemperaturen um die 20°C im kristallklaren Wasser des Tyrrhenischen Meeres noch baden gehen.
Hinweis zu den Wanderungen: Sie unternehmen leichte bis mittelschwere Wanderungen, die eine gute Kondition für bis zu 4 Stunden Gehzeit voraussetzen. Nur die vorgesehene Wanderung am Tag 8 ist anspruchsvoller (siehe Beschreibung).
1. & 2. Tag: Anreise
Individuelle Anreise nach München. Vom Hauptbahnhof geht es mit dem Zug nach Bologna und am Abend mit dem Nachtzug nach Pisciotta-Palinuro mit Ankunft am nächsten Morgen. Dort empfängt uns der Reiseleiter. Transfer zum Hotel (ca. 30 Minuten). Kleiner Mittagsimbiss. Dann können wir erstmal in Ruhe ankommen. Die ruhige Lage des Hotels, der liebevoll gepflegte Garten und die familiäre Atmosphäre laden zum Abschalten ein – der ideale Ausgangsort für die kommende Woche. Wenn es warm genug ist, können wir im Hotelpool schwimmen oder zum Meer laufen. Gemeinsames Abendessen. (Kleines F im Nachtzug; M, A am 2. Tag im Hotel)
3. Tag: Infreschi und Bootsfahrt in die Grotte Azzurra
Im Biosphärenreservat Infreschi wandern wir durch drei wunderschöne Buchten; in der ersten Bucht haben wir die Möglichkeit, einen Kaffee-Stopp einzulegen und kurz am Lido zu verweilen. Anschließend geht es weiter zum Porto Infreschi; hier erwartet uns ein wunderschöner natürlicher Hafen und türkisblaues Wasser. Wir haben auch die Gelegenheit, ein Bad im Meer zu genießen. Nach dieser erholsamen Pause geht es weiter per Fischerboot zurück zum Hafen von Camerota. Auf der Fahrt können wir noch die blaue Grotte und die Grotte des Infreschi besichtigen. In Marina di Camerota angekommen haben wir noch Zeit, ein Eis zu Essen und durch den Ort zu bummeln. (F, M, A)
GZ 2,5 h, ↑ 250 Hm, ↓ 430 Hm
4. Tag: Wanderung von San Giovanni a Piro nach Scario
Fahrt nach San Giovanni a Piro. In dem Mittelalterdorf starten wir unsere Wanderung. Auf einem Pilgerweg laufen wir bis zur Kapelle Santuario Maria SS. di Pietrasanta. Durch einen Wald mit Aleppo-Kiefern wandern wir anschließend bis zur Ciolandrea, einem Aussichtspunkt, von dem wir einen tollen Blick über das Mittelmeer auf den Stromboli genießen können. Danach geht es an der Küste entlang bis zum Fischerdorf Scario – auf dem Weg kommen wir noch an einer schönen Bucht vorbei, die zu einem Bad im Meer einlädt. Rückkehr am Nachmittag. (F, M, A)
GZ 4 h, ↑ 300 Hm, ↓ 720 Hm
5. Tag: Von Catona nach Ascea
Fahrt ins Mittelalterdorf Catona. Wir wandern hinab bis Ascea mit weiten Blicken auf den Golf von Elea-Velia. Der Weg führt zunächst durch alte Gassen bis zur Kapelle del Carmelo mit fantastischem Ausblick. Weiter geht es auf einem breiten Kamm und später durch Olivenhaine mit bis zu über 800 Jahre alten Bäumen. Unterwegs können wir den leckeren und selbstgemachten typischen „Mozzarella alla Mortella“ probieren. Wir beenden die Wanderung am Strand von Ascea, wo wir baden können. Auch ein Aperitif mit Meerblick bietet sich an. (F, M, A)
GZ 4 h, ↑ 200 Hm, ↓ 740 Hm
6. Tag: Grotte von San Michele und Bussento-Schlucht
Fahrt nach Pittari. Auf alten Pilgerwegen wandernd besichtigen die Grotte von San Michele und wandern durch typische mediterrane Macchia mit traumhaften Blicken auf das Meer und die Bussento-Schlucht. In der Schlucht gibt es nicht nur eine alte Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert, sondern auch ein besonderes Mikroklima, welches sich durch zahlreiche Bäume voller Moos zeigt. Die Wanderung endet in Morigerati, wo wir selbst gemachte Fusilli probieren können, bevor es zurück zum Hotel geht. (F, M, A)
GZ 4 h, ↑↓ 490 Hm
7. Tag: Tag zur freien Verfügung
Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Sie haben heute die Gelegenheit, selbst einen Ausflug zum Meer zu unternehmen oder auch den Tag am Pool zu verbringen. (F, A)
8. Tag: Wanderung zum Monte Bulgheria
Heute erwartet uns die anspruchsvollste Wanderung unserer Reise auf den Monte Bulgheria. Fahrt nach San Giovanni a Piro wie schon an unserem 4. Tag, wo die Wanderung auf etwa 500 Höhenmetern beginnt. Auf dem Weg zum Gipfel werden wir mit vielen Panoramablicken über die Küste des Cilento und auf den Stromboli belohnt. Vom Gipfel auf 1.220 Metern können wir den gesamten Nationalpark überblicken. Unterwegs stärken uns bei einem Picknick, bevor es wieder abwärts geht. (F, M, A)
GZ 5 h, ↑↓ 730 Hm
9. & 10. Tag: Tempelanlagen von Paestum und Heimreise
Nach dem Frühstück haben wir den Vormittag zur freien Verfügung. Dann kurzer Transfer zum Bahnhof Centola-Palinuro-Marina Di Camerota und von dort Fahrt mit dem Regionalzug bis Paestum. Hier besuchen wir die weltberühmten Tempelanlagen von Paestum (UNESCO-Weltkulturerbe), 50 Kilometer südlich von Salerno. Ein ganz besonderer und beeindruckender Ort, wo die drei am besten erhaltenen griechischen (dorischen) Tempel stehen, die wir bei einer Führung besichtigen können. Anschließend Freizeit vor Ort. Fahrt zu einem Agriturismo in der Nähe von Vallo della Lucania, wo wir ein letztes gemeinsames Abendessen (Selbstzahlung) genießen. Transfer zum Bahnhof und Verabschiedung von unserem Reiseleiter. Fahrt mit dem Nachtzug nach Bologna mit Ankunft am nächsten Morgen. Umstieg in den Zug zurück nach München mit Ankunft am Nachmittag. Von dort individuelle Heimreise. (F im Hotel und im Nachtzug)
Wetterbedingte oder durch sonstige, unvorhersehbare Ereignisse notwendige Programmumstellungen müssen wir uns vorbehalten!
Folgende Verbindungen sind für die Gruppe geplant (Stand April 2026; Änderungen vorbehalten):
Anreise
Anreise am 16.04.2027:
München Hbf ab: 13:32 Uhr (RJ 87)
Bologna Centrale an: 20:16 Uhr
Bologna Centrale ab: 23:05 Uhr (ICN 1963 (Schlaf- und Liegewagenzug))
Ankunft am 17.04.2027:
Pisciotta-Palinuro an: 7:19 Uhr
Rückreise
Rückreise am 24.04.2027:
Vallo della Lucania-Castelnuovo ab: 22:36 Uhr (ICN 1962 (Schlaf- und Liegewagenzug))
Ankunft am 25.04.2027:
Bologna Centrale an: 7:07 Uhr
Bologna Centrale ab: 7:45 Uhr (RJ 88)
München Hbf an: 14:26 Uhr
Feedback einer Teilnehmerin der Reise 2023:
„Eine unvergessliche Reise in einer wenig bekannten Gegend und noch vielfach unberührten Natur im Süden Italiens, sehr besonders durch die kompetente und heimatverbundene Reiseleitung und die ausgezeichnete Vorbereitung der Wanderungen. Einfach eine Reise mit Herz und Verstand und Einladung zum Wiederkommen!”
Feedback einer Teilnehmerin der Reise im September 2021:
...jeder Tag war ein Highlight!
...es sind Menschen dabei, die dieselben Grundeinstellungen bezüglich Natur- und Umweltschutz haben.
Feedback einer Teilnehmerin der Reise im September 2021:
'Was hat Ihnen insgesamt gut gefallen?':
Gastfreundschaft i.d. Unterkunft u. bei Einheimischen bzw. Gino und Familie. Die kaum industrialisierte Landwirtschaft und Natur.
Feedback einer Teilnehmerin der Reise im September 2019:
Anmerkung zur Unterkunft:
Sehr nett und persönlich, ruhige Naturlage, hervorragende italienische Küche (à la Mama) :)
Anmerkung zum Reiseleiter:
Gino hat einem gute Einblicke in die Landschaft und zu den Menschen vor Ort vermittelt und war für unsere Wünsche immer offen!
'Was hat Ihnen insgesamt gut gefallen?':
Kennenlernen eines noch naturnahen bäucherlichen und touristisch wenig erschlossenen Teils von Süditalien mit traumhafter Landschaft. Durch Gino immer wieder Kontakt zu den Einheimischen und Einblicke in die Herstellung von lokalen Produkten und die Landwirtschaft.