Türkisblaues Wasser und atemberaubende Klippen wechseln sich ab mit Steineichenwäldern, mediterraner Vegetation und einer grandiosen Bergkulisse. Die Mischung aus traumhaften Stränden und bergigem Hinterland ist ein Genuss. Auf der dünn besiedelten Insel gibt es außerdem noch viel Ursprünglichkeit abseits des Massentourismus - ein echter Geheimtipp!
Der Westen bei Oristano zeichnet sich durch die breite und fruchtbare Campidano-Ebene aus, die von den Vulkanmassiven Montiferru im Norden und Monte Arci im Süden gesäumt ist. Die Berge sind gerademal 800 bis 1.000 Meter hoch, während das vorherrschende Gestein aus Basalt besteht. Am nicht selten vom Mistral aufgewühlten Meer finden wir die sanft abfallenden Strände mit wunderschönen Quarzkügelchen (daher Reiskornstrände genannt), aber auch Sand- und Kalkgestein mit Klippen wie etwa bei Putzu Idu. Die Vegetation an der Küste besteht aus Wacholder, Mastix und Zistrose, während in den Hügeln Steineiche, Erdbeerbaum und Korkeiche das Landschaftsbild bestimmen. Zudem ist kaum eine Region derart reich an archäologischen Fundstätten wie Sardinien mit seinen Nuraghentürmen, Grabstätten, phönizischen und römischen Siedlungen und Städten, aber auch spanischen Türmen und alten Kirchen aus dem Mittelalter. Nicht zuletzt können wir die hiesige Gastfreundlichkeit beim Imker oder bei Stefano im Weinkeller genießen.
Unsere Wanderungen im Westen enden in der Mitte der Insel mit dem höchsten Gipfel des Gennargentu, bevor wir auf der Ostseite die zweite Hälfte unseres Aufenthalts genießen werden.
Wir beziehen unser Hotel im netten Dörfchen Santa Maria Navarrese, das sehr malerisch direkt am Meer liegt. In der freien Zeit haben wir dort zwei herrliche Strände in fußläufiger Entfernung und können am Abend auf einen Aperitif oder ein Eis noch ein wenig durch den Ort schlendern. Die Ogliastra, so der Name des abseits der üblichen Reiseströme gelegenen Küstenstrichs, ist nach den wilden Olivenbäumen benannt, die die Gegend prägen. Und so starten wir unser Programm im Osten mit einer Führung in einer kleinen, familiengeführten Ölmühle inklusive Olivenöl-Degustation. Typisch für die Ogliastra sind außerdem die schroffen Granit- und Kalksteinformationen, die die fruchtbare Küstenregion mit ihren türkisfarbenen Traumstränden wie eine Art Amphitheater umschließen. Wir wandern auf den Spuren des Nuragher-Volks durch die magische Landschaft der Tacchi d'Ogliastra und erkunden am Folgetag beim Eseltrekking in Begleitung der sympathischen Langohren die Hänge des Supromonte, der auf einer Länge von 50 Kilometern gleich hinter Santa Maria Navarrese schroff ins Meer abfällt. Etwas ganz Besonderes sind die Begegnungen und Gespräche mit den Einheimischen, die wir auf unseren Wegen treffen. Ob beim Kennenlernen heimischer Kräuter mit Valentina oder den uralten Fangmethoden im Lagunensee von Tortolí, im „Food Forest“ mit Salvatore und Stefania oder zum Abschluss beim Culurgionis-Kochkurs in einem urigen Bergdorf – wir erleben die Menschen und Traditionen auf Sardinien hautnah!
Unterkünfte: Villa Canu und Hotel Plammas. Genauere Informationen zu den Unterkünften finden Sie unter dem Reiter "Unterkunft/Hotel".
Anreise: München Hbf. Weitere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Anreise."
Hinweise zu den Übernachtungen: Auf der Fähre sind Schlafsessel für Sie reserviert. Kabinen sind gegen Aufpreis und auf Anfrage zubuchbar. Bitte teilen Sie uns Ihren Wunsch bei Anmeldung mit. Mahlzeiten auf der Fähre sind nicht inklusive: Abendessen ca. 20 Euro, Frühstück ca. 10 Euro. Bitte beachten Sie, dass es in beiden Hotels nur je zwei Standard-Einzelzimmer gibt; sobald diese vergeben sind, stehen Ihnen Doppelzimmer zur Alleinnutzung gegen einen Aufpreis zur Verfügung.
Hinweis zur Kompensation: Dieses Jahr kompensieren wir erstmalig die Fährfahrten unserer Reisen, so auch nach Sardinien. Bei einer Fahrt von Genua nach Porto Torres und zurück, die etwa 808 Kilometern Strecke und 115 kg CO2 entspricht, kompensieren wir 3 Euro über atmosfair. Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gern an.
Hinweis zur Verpflegung vor Ort: Bitte überlegen Sie bei Reiseanmeldung genau, welche Verpflegungswünsche Sie angeben, und halten Sie diese vor Ort möglichst ein. Viele der kleinen Dienstleister auf Sardinien, mit denen wir vor allem zusammenarbeiten, bereiten extra für unsere Gruppe die Mahlzeiten zu und kaufen entsprechend vorher dafür ein. Dabei richten sie sich nach den vorher angegebenen Verpflegungswünschen der Gruppe. Der darauf abgestimmte Einkauf zieht nach sich, dass es vor Ort nur noch bedingte Flexibilität bei Änderungen gibt.