Das Foto zeigt den Berg Brocken im Nationalpark Harz © Archiv Torfhaus
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© The Cabin
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Eine Reise von Fahrtziel Natur

Eintauchen in die Bergwildnis des Nationalparks Harz

Natur intensiv erleben

Der Nationalpark Harz ist einer der größten deutschen Waldnationalparke und der erste länderübergreifende Nationalpark Deutschlands. Eine traditionsreiche Kulturlandschaft, in der der Mensch vor mehr als 3.000 Jahren begann, Bergbau zu betreiben, umgibt ihn. Diese Zeit hat unübersehbare Spuren aber auch eine einzigartige Naturlandschaft hinterlassen.

Mitten in der vielfältigen Mittelgebirgslandschaft thront der 1.141 Meter hohe Brocken, der höchste Punkt des Nationalparks. Von diesem sagenumwobenen Berg blickt man auf die herb-romantischen Laub- und Nadelwälder, steilen Bergzüge, Felsen, Klippen, Moore und Gebirgsbäche. Hier oben ist man jenseits der  natürlichen Waldgrenze, die sich  im Harz bereits auf 1.100 m Höhe befindet. Grund dafür sind die extremen Witterungsverhältnisse des Brockens mit klirrender Kälte, nebliger Nässe und tosendem Sturm.

Das extreme Klima prägt die Tier- und Pflanzenwelt. In den kargen Bergheiden, Felsen und Mooren des Harzes haben einzigartige Relikte der Eiszeit überdauert. Pflanzen und Tiere, die sonst nur in den kühlen Klimaregionen vorkommen, sind hier zuhause. Hier trifft ein einzigartiges Naturerbe auf das UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft.

Während unserer Wanderungen durch den Nationalpark Harz entdecken wir die Fülle der Natur. Wir sehen auch Spuren historischer Nutzungen und lernen die wieder in Erscheinung tretende Wildnis um uns zu begreifen. Wir werden sichtbare Wildnis kennenlernen, z.B. sich selbst überlassene Wälder. Dabei auch unserer „inneren Wildnis“ folgen und unsere Wahrnehmung schärfen lernen. Herrmann Martens und Sebastian Berbalk zeigen, wie wir uns tief mit der Natur verbinden können.

Unterkunft: 3 Nächte lang genießen wir das wunderschön gelegenen Berghotel Sankt Andreasberg mit herrlicher Sonnenterrasse. Alle Zi. mit Balkon, DU/WC, Alleinreisende wohnen in Doppel-Zi. zur Alleinnutzung (www.berghotel-sankt-andreasberg.de).

Dann wechseln wir in die Kernzone des Nationalparks Harz und wohnen 4 Nächte in einer urigen Hüttenunterkunft "The Cabin", ein Selbsteversorgerhaus, das uns exklusiv zur Verfügung steht. Es liegt nah am Wandereinstieg und unterstützt die Idee, jetzt noch tiefer in die Wildnis einzutauchen. Unsere Mahlzeiten werden wir gemeinschaftlich zubereiten, hierfür nutzen wir die hauseigene Feuerstelle (das Essen wurde vorher schon eingekauft). Sollte das Wetter einmal gar nicht mitspielen, weichen wir auf die Küche im Hausinnern aus.

„The Cabin“ hat 12 Zimmer ohne Du/WC (Doppel-, 2-Bett,- und wenige Mehrbettzimmer) die wir als Doppel- oder Einzelzimmer belegen. Insgesamt 6 Bäder mit Du/WC auf den Etagen (www.the-cabin.de).

Anreise bzw. Zielbahnhof: Sankt Andreasberg. Mit dem Zug nach Goslar oder Bad Harzburg. Weiter mit BUS 820 nach Sankt Andreasberg (Haltestelle „Schützenhaus“ o. „Clausthaler Str.“). Rückreise ab Haltestelle „Oderbrück“.

Hinweis: Die meisten Wanderungen lassen sich nach Rücksprache etwas variieren, ggf. auch kürzen, um dann eine Teilstrecke per Bus zurückzulegen. Unsere Exkursionen dauern durch unterschiedliche Aktivitäten länger als die reinen Gehzeiten angeben.

1. Tag: Anreise / Willkommen

Individuelle Anreise und Einchecken im Hotel bis 16.00 Uhr. Begrüßung. Anschließend gemeinsamer Spaziergang über die typischen Oberharzer Bergwiesen. Gegen 18.00 h gemeinsames Abendessen. Im Anschluss Bildervortrag  zum Nationalpark Harz und Vorstellung des Programms. (A)

GZ 1 h, 4 km, ca. 110 m; ca. 110 m

2. Tag: Spuren des Bergbaus

Ein kurzer Spaziergang bringt uns in die Ortsmitte von Sankt Andreasberg. Dort besuchen wir im Besucherbergwerk Grube Samson die letzte in Betrieb befindliche Fahrkunst der Welt. Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft. Auch das Bergwerksmuseum ist einen Besuch wert. Mittags Einkehr möglich. Nachmittags erhalten wir im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Einblicke in die Landschaftsgeschichte. In der Multivisionsschau kann man auf einer Zeitreise die geologische Entstehung des Harzes nachvollziehen. Das hauseigene Café bietet verschiedene regionale Spezialitäten. Spätnachmittags zur freien Verfügung für eigene Spaziergänge oder Erkundungen. Abendessen im Hotel. (F, A)

GZ 1,25 h, 4 km, ca. 135 m; ca. 135 m

3. Tag: Oberharzer Wasserwirtschaft

Heute erwandern wir einen der schönsten Abschnitte der Oberharzer Wasserwirtschaft. Direkt vom Hotel aus folgen wir zunächst dem Rehberger Graben. Am Goetheplatz erklimmen wir die Hohe Klippe und erreichen über den Rehberg schließlich den Oderteich. Dieser war 170 Jahre lang die größte Talsperre der Welt. Die Rückwanderung erfolgt wieder entlang des Rehberger Grabens mit herrlichen Ausblicken in das Odertal. Wer müde sein sollte, kann mit dem Bus zurückfahren. Eine Einkehr an diesem Tag ist erst am Ende der Tour möglich. Abendessen im Hotel. (F, LP, A)

Hin GZ 3 h, 9 km, ca. 180 m; ca. 125 m

Rück GZ 2,5, 8,5 km, ca. 80 m; ca. 45 m

4. Tag: Quartierwechsel und Ausflug

Mit dem öffentl. Bus um 09.47 h fahren wir nach Oderbrück im Oberharz. Ankunft um 10.13 h (Änderungen vorbeh.). Kurzer Fußweg zu unserer Unterkunft. Nach einem kleinen Imbiss steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Ein Ausflug mit dem ÖPNV (Bus) nach Braunlage, in die Kaiserstadt und Welterbestadt Goslar mit seiner historischen Altstadt oder ins gemütlichere Bad Harzburg bietet sich an. Unser Guide gibt Tipps und steht zur Verfügung. Wir treffen uns später zur Vorbereitung des Abendessens wieder. (F, Imbiss, A)

5. Tag: Eintauchen in die Wildnis am Achtermann

Heute laufen wir auf teils urigen und nicht immer einfachen Pfaden und erklimmen den vierthöchsten Berg des Harzes: den Achtermann. Hier erleben wir hautnah den Wandel der ehemaligen Forstkulturen und spüren die Kraft und den Lebenswillen der Natur. Insbesondere der Borkenkäfer und seine Rolle werden uns vielfach beschäftigen. Ist er Waldvernichter oder Waldgestalter?  Gleichzeitig werden wir auch tiefer in uns hinein horchen: Bin ich noch Teil der Natur? Oder nur Gast? Wie fühlt sich Wildnis an? Mittels verschiedener Übungen weiten wir den Blick in die Natur und in uns hinein. Abendessen am Lagerfeuer, wo wir die vielen Eindrücke ausklingen lassen. (F, LP, A)

GZ 3 h, 8 km, ca. 220 m; ca. 220 m

6. Tag: Wildnis spüren

Auf dieser Tageswanderung rund um Oderbrück und Torfhaus vertiefen wir die Wildnis-Eindrücke des Vortages. „Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben, intensiv leben wollte ich“ – so beginnt eines der bekanntesten Zitate des berühmten Schriftstellers und Philosophen Henry David Thoreau, der zwei Jahre in einer Hütte in den amerikanischen Wäldern lebte. Auch wir wollen die spektakuläre Natur nutzen, um intensive Erfahrungen und Naturbegegnungen zu ermöglichen. Wir erhalten verschiedene Anregungen, wie wir unsere Sinne schärfen und unsere Wahrnehmung erweitern können. Dass wir uns dann gegenwärtig und verbunden fühlen, ist (ein Geschenk der) Natur. Abendessen. (F, LP, A)

GZ 3,5 h, 12 km, ca. 160 m; ca. 160 m

7. Tag: Über den Wolken

Der letzte Tag hält im wahrsten Wortsinn den Höhepunkt unserer Wanderwoche bereit: es geht hinauf auf den Brocken, den höchsten Berg Norddeutschlands. Hier können wir unsere Kondition testen, die wir in den letzten Tagen aufgebaut haben. Wir durchstreifen verschiedene Vegetationsstufen bis hin zur Waldgrenze und kreuzen das Grüne Band, den längsten Biotopverbund Europas. Auf der Kuppe besteht die Möglichkeit zum Besuch des Brockenhauses und zur Einkehr, bevor wir den Rückweg nach Oderbrück antreten und die vielen Natur- und Wildniseindrücke der Woche am Lagerfeuer noch einmal Revue passieren lassen. Abendessen. (F, A)

GZ 4,5 h, 16 km, ca. 360 m; ca. 360 m

8. Tag: Abschied

Zum letzten Mal kommen wir nach dem Frühstück in kleiner Runde zusammen, bevor es Abschied nehmen heißt. Individuelle Abreise bis 11 Uhr. (F)



Wetterbedingte oder durch sonstige, unvorhersehbare Ereignisse notwendige Programmumstellungen müssen wir uns vorbehalten!

✓   3x ÜN im DZ Du/WC mit Balkon

✓   3x Halbpension

✓   4x ÜN in DZ oder 2-Bett-Zi. (The Cabin) ohne Du/WC

✓   4x Frühstück,  Abendessen (selbst zubereitet)

✓   4x Lunchpaket

✓   Bettwäsche, Handtücher, Endreinigung

✓   Alle Transfers, Besichtigungen und Wanderungen laut Programm

✓   Qualifizierte Wanderreiseleitung durchgehend

✓   Reiseliteratur inkl. Wanderkarte „Oberharz“

✓   Magazin „Nationalpark“ Magazin +  Probeabo

 

Anreise bzw. Zielbahnhof: Sankt Andreasberg. Mit dem Zug nach Goslar oder Bad Harzburg. Weiter mit BUS 820 nach Sankt Andreasberg (Haltestelle „Schützenhaus“ o. „Clausthaler Str.“). Rückreise ab Haltestelle „Oderbrück“.

Sebastian Berbalk

(4. – 8. Tag); MA Historiker und Wildnisbildner

Hermann Martens

(1. – 4. Tag); Diplom-Biologe

Reise Buchen

Reise-Datum 25.07.-01.08.20

Noch Plätze vorhanden
Verfügbarkeit Einzelzimmer
Verfügbarkeit Doppelzimmer

Gruppen-Größe

10 - 16 Personen

Preise

ab 870 Euro

Mehr Informationen >

Preise

Mitgliederpreis pro Pers. im Doppelzimmer 870 Euro
Normalpreis pro Pers. im Doppelzimmer 895 Euro
Einzelzimmerzuschlag
(3x ÜN in Doppel- zur Alleinnutzung, 4x ÜN in Zimmern zur Alleinnutzung)
70 Euro
Reiserücktrittskosten-Vers. ohne Selbstbehalt
(bei Buchung bis 29.02.20 kostenfrei)
33 Euro

Schwierigkeit

Stufe

Mehr Informationen >

Stufe 3

Mittlere Exkursionen / Wanderungen
  • ca. 6 Stunden Gehzeit
  • maximal 800 m Höhenunterschied
  • Einwandern vor der Reise ist sinnvoll (Kondition)
  • feste Wanderschuhe und Wanderkleidung sind notwendig

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