© Agriturismo GiorgioWir übernachten in familiengeführten landestypischen Agritourismi oder Masserien. Es handelt sich hierbei um kleine Bauernhöfe oder Gutshöfe, die sich auf die Beherbergung von Gästen spezialisiert haben. Die Zimmer sind individuell in einem bäuerlichen Stil eingerichtet und verfügen meist über ein großes Doppelbett. 2-Bett-Zimmer auf Anfrage. Alle Zimmer mit WLAN.
4 Nächte im Agriturismo Giorgio am Fuße des Monte Saraceno, vor den Toren des Ortes Mattinata (ca. 5800 Einwohner) im Nationalpark Gargano. Unweit zu Geschäften und einigen Restaurants. Die Unterkunft ist umgeben von Olivenhainen, hier wird seit 1857 Olivenöl hergestellt. Zum Kiesstrand Spiaggia di Piana di Mattinata etwa 2 km. Restaurant, Café, Bar, Panoramaterrasse.
Appartment im Bungalow mit Terrasse (ca. 100 m vom Haupthaus entfernt), DU/WC, Klimaanlage.
www.agriturismogiorgio.it
2 Nächte in der Masseria Chinunno nahe der Stadt Altamura in der Region Ala Murgia. Der Gutshof wurde 1954 gegründet, zunächst als kleinerer Bauernhof für Viehzucht und Milchverarbeitung. Inzwischen auf 177 Hektar erweitert und Lehrbauernhof, Unterkunftsbetrieb, Tagungsort. Man blickt auf weitläufige Wiesenflächen und den Wald von Mercadante. Restaurant, Shop für regionale Produkte.
Die Unterkunft verfügt über insgesamt 9 Zimmer mit DU/WC, Klimaanlage.
www.masseriachinunno.it
4 Nächte im Gutshof Azienda Agrituristica Masseria Torricella. Die Geschichte des Gutshofs lässt sich bis ins 16 Jh. zurückverfolgen. 4 km zum Zentrum von Alberobello. Am Fuße eines bewaldeten Höhenzuges (Steineichen, Kiefern, Olivenbäume u.a.), von Weiden, Feldern, Weingärten und Obstplantagen umgeben. Großzügige Außenanlagen mit Blick in die Landschaft. Restaurant. Zimmer im Haupthaus oder Nebengebäude.
Zimmer mit DU/WC, Klimaanlage
www.masseriatorricella.it
© Agriturismo Giorgio
© Agriturismo Giorgio
© Masseria Chinunno
© Masseria Chinunno
© Masseria Chinunno
© Masseria Chinunno
© Masseria Torricella
© Masseria Torricella
© Masseria Torricella1. Tag: Abreise von München Hbf
Treffpunkt am Bahnsteig gegen 19.15 h. Abfahrt mit dem Nachtzug um 20.08 Uhr (Stand 05.11.2025, Änderungen vorbehalten).
2. Tag: Ankunft in Mattinata
Ankunft in Bologna Centrale um 05.38 Uhr. Umstieg und Weiterfahrt um 07.27 Uhr nach Foggia. Ankunft dort um 13.08Uhr. Empfang durch unsere örtliche Reiseleitung und ca. 50 Min. Transfer nach Mattinata am Südostrand des Nationalparks Gargano. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die weitläufige Unterkunft lädt zu Erkundungen ein oder vielleicht möchten Sie auch schon einen Spaziergang in Mattinata unternehmen? Abends gemeinsames Abendessen und Programmvorstellung. (A)
3. Tag: Wanderung im Nationalpark Foresta Umbra & Besuch des Monte S. Angelo
Nach dem Frühstück fahren wir in die Foresta Umbra, wo wir zu einer Nationalpark-Wanderung mit Herrn Matteo Falcone aufbrechen. Herr Falcone ist Naturwissenschaftler und ein Experte der Foresta Umbra. Er lebt und arbeitet hier in der Gegend und ist schon seit vielen Jahren als Parkführer tätig. Er weiß über die lokale Flora und Fauna zu berichten und wird uns das Herzstück des Nationalparks nämlich die Foresta Umbra, näherbringen.
Die Wanderung endet am Laghetto d’Umbra, dem größten Binnengewässer des Nationalparks, ein idyllischer kleiner Waldsee, an dem verschiedene Amphibien, Fische und Schildkröten beobachtet werden können. Auf etwa 15 Kilometern führt die Tour durch jahrhundertealte Buchenwälder, die ins UNESCO-Welterbe aufgenommen wurden und durch ihre Schönheit beeindrucken.
Anschließend kehren wir zu einem leichten Mittagessen mit typischen Spezialitäten im Hotel Elda ein. Das restaurierte Haus ist auch ein Ort, an dem verschiedene Umweltprojekte realisiert wurden. Auf der Rückfahrt legen wir einen Stopp in Monte S. Angelo ein, wo sich die sehenswerte Wallfahrtskirche für Erzengel Michael befindet. Weiterfahrt ins Hotel. Freizeit. Für den freien Abend bietet sich ein Restaurantbesuch in Mattinata an. (F, M)
GZ ca. 4,5 h | Strecke: 15 km | ↑↓ 200 Hm | Busfahrt 82 km
4. Tag: Wanderung auf dem Sentiero dei Trabucchi
Bustransfer entlang der malerischen Küste ins kleine Örtchen Sfinalicchia, an einem langen Sandstrand gelegen, wo unsere heutige Wanderung beginnt. Unser Weg heißt „Sentiero dei Trabucchi“. Ein abwechslungsreicher Küstenwanderweg, der uns mit den berühmten wie sehenswerten Fischfanggestellen, die in dieser Art auch schon von den Phöniziern genutzt wurden, bekannt machen wird. Unterwegs treffen wir auf einen der noch wenigen „Trabuccolante“, einem Fischer, der uns diese besondere Fischfangtechnik erläutern wird. Unser Weg verläuft entlang spektakulärer geologischer Formationen wie Grotten, Kalksteinklippen oder mit Maccia bewachsenen Felsen sowie schönen Stränden. Die Wanderung bietet Möglichkeiten, mediterrane Vogelarten und mit etwas Glück auch Delfine zu beobachten. Der Weg endet in der Stadt Vieste, ein malerisches Städtchen, das als Perle des Garganos gilt. Verwinkelte Gassen mit weißen Häusern, das imposante Castello Svevo über den Klippen und die romantische Kathedrale Santa Maria Assunta erwarten uns. Abends Rückfahrt zum Hotel zum Abendessen dort. (F, A)
GZ ca. 4,5 h | Strecke: 15 km | ↑↓ 80 Hm | Busfahrt 95 km
5. Tag: Freier Tag – Möglichkeit für Ausflüge
Ein Tag zum Erholen oder zur Erkundung der Umgebung. Unsere erfahrene und ortskundige Reiseleitung gibt hier viele Tipps und Ratschläge, damit alle Gäste das Beste aus ihrem freien Tag machen können. (F)
Küstenradtouren: In Mattinata gibt es mehrere Anbieter, die E-Bikes und Mountainbikes vermieten. Oft mit Anlieferung zur Unterkunft. Empfehlenswert sind die spektakulären Routen zur Baia della Zagare oder zur Bucht von Vignanotica: Traumhafte Strände, imposante Kalkfelsen und Möglichkeiten zum Baden warten hier!
Wanderungen: Beliebte Wege führen zum Monte Saraceno, wo Wanderer neben einem grandiosen Küstenblick die Daunische Nekropole mit über 500 antiken Gräbern entdecken können. Auch die Wanderung zum Monte Sacro ist beliebt und bietet neben viel Natur auch die Möglichkeit zur Erkundung der Ruinen einer alten Benediktinerabtei.
6. Tag: Nationalpark Alta Murgia & Castel del Monte
Heute heißt es Abschied nehmen vom Gargano. Wir reisen weiter mit unserem Bus in den Nationalpark Alta Murgia. Unser erstes Ziel ist das berühmte Castel del Monte. Die Besichtigung dauert ca. 1 Stunde. Anschließen fahren wir durch die wunderschöne Landschaft der Alta Murgia und lernen Giuseppe Carlucci kennen. Giuseppe ist Wanderführer, Parkguide, Fotograf und Autor. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Artikel und auch eine Buchpublikation über die Flora und Fauna des Nationalparks. Mit ihm starten wir eine Wanderung zur Bauxitmine bei Spinazzola. Wir gehen entlang leuchtend roter Bauxitfelsen, durch Wälder mit Aleppokiefern, sehen bizarre Karstformationen und werden auf Aussichtspunkten stehen, die bei klarem Wetter den Blick bis zu den Bergen des Pollino öffnen werden. Mit etwas Glück könnten wir unterwegs auf Spuren von Wölfen, Dachsen, Füchsen oder Wildschweinen treffen. Giuseppe wird nach diesen Spuren Ausschau halten und uns mit auf Spurensuche nehmen. Anschließend fahren wir weiter in Richtung Unterkunft, der Masseria Chinunno. Sie liegt inmitten des Nationalparks Alta Murgia nahe der Foresta Mercadante und verbindet authentische apulische Landhauskultur mit nachhaltiger Landwirtschaft. (F, A)
GZ: ca. 3 h | Strecke: 8 km | ↑↓ 130 Hm | Busfahrt ca. 220 km
7. Tag: Wanderung zum Pulo di Altamura, Brotverkostung des berühmten Altamura-Brotes
Wir lassen uns heute von unserem Reisebus am Pulo di Altamura absetzen. Dabei handelt es sich um eine der größten und spektakulärsten Karstdolinen Italiens. Hier startet unsere Wanderung in Richtung Altamura – die so genannte „Brotstadt“. Zuerst steigen wir auf einem recht steilen Weg in die Doline hinab und besichtigen verschiedene kleinere Höhlen. Ein Park-Ranger wird uns hier viel über die typische Geologie erklären und uns auf interessante Tiere hinweisen. Bekannt sind z.B. die imposanten blau irisierenden italienischen Laufkäfer oder auch einige Spinnenarten. Entlang des Weges passieren wir die „Lamalunga“, eine berühmte unterirdische Karsthöhle, in der 1993 das gut erhalten Skelett eines Neandertalers gefunden wurde. Das dazugehörige kleine Museum bietet eine lebendige Zeitreise in die Welt unserer Vorfahren und zeigt Funde sowie einen 3D-Videoabstieg in die Höhle. Die Höhle selbst ist aus Sicherheitsgründen nicht zu besichtigen, dafür aber besuchen wir die nebenan gelegene Grotta della Capra, ebenfalls eine fossile Höhle mit sehr interessanten geologischen Formationen, die ebenfalls schon in der Urzeit von Menschen genutzt wurde. Unser Ziel ist dann das Zentrum von Altamura, wo wir in einem historischen Backhaus aus dem Jahr 1420 zu einer Verkostung des berühmten Brotes von Altamura erwartet werden. Das „Pane die Altamura“ ist das einzige italienische Brot mit D.O.P.-Gütesiegel (seit 2003) und wird nach strengen traditionellen Vorgaben gebacken.
Weitere Highlights machen die Stadt zu einem spannenden Ziel unserer Wanderung: die Kathedrale Santa Maria Assunta ist Altamuras architektonisches Wahrzeiten und wurde im 13. Jh. von Friedrich II errichtet. Sie beeindruckt mi ihrer romantisch-gotischen Fassade, monumentalen Doppeltürmen und kunstvollen Steinmetzarbeiten. Die „Claustri“ sind malerische Innenhöfe und kleine Plätze im historischen Zentrum, die einst soziale und kulturelle Treffpunkte waren und bis heute das mittelalterliche Stadtbild prägen. (F, Brotverkostung, A)
GZ: ca. 3,5 h | Strecke 11,5 km | ↑ 80 Hm ↓ 160 Hm | Busfahrt 25 km
8. Tag: UNESCO-Welterbestadt Matera, Weiterfahrt ins Valle d‘Itria
Heute verabschieden wir uns von der Alta Murgia und fahren in die Nachbarregion Basilikata nach Matera. In dieser Felsenstadt ist ein faszinierendes Eintauchen in eine jahrtausendalte Geschichte möglich und auf jeden Fall einen Besuch wert, und das nicht erst seit Carlo Levis‘ Roman „Christus kam nur bis Eboli“! An den Tuffsteinhängen der Schlucht liegen die berühmten Sassi, eng verschachtelte und übereinander gebaute Höhlenwohnungen, die eindrucksvoll Bauweise aber auch frühere Armut der ehemaligen Bewohner zeigen. Wir wandern zunächst auf der gegenüberliegenden Stadtseite entlang der Gravina-Schlucht und genießen dabei immer wieder fantastische Ausblicke auf Matera. Dann steigen wir in die Schlucht hinab und queren sie mit Hilfe einer Hängebrücke, die uns in die Sassi von Matera führen wird. In einem Auf- und Ab von Treppenstiegen und Saumpfaden erkunden wir die Stadt, welche lange mit Makeln wahrgenommen wurde, schließlich 1993 Weltkulturerbe und 2019 Kulturhauptstadt Europas wurde. Wir besichtigen nicht nur eine typische Wohnhöhle sowie eine Felsenkirche, sondern lernen auch das geniale Wassersammelsystem kennen, dank dessen die Besiedlung Materas so erst möglich wurde. Am Nachmittag reisen wir weiter ins Valle d’Itria. Hier beziehen wir für 4 Nächte die Masseria Torricella. Nach dem Check-in bleibt noch etwas Zeit zur Erkundung der schönen Wohnumgebung. (F, A)
GZ: 3 h | Strecke 9 km | ↑ 190 Hm | Busfahrt 105 km
9. Tag: Alberobello und das Tal der „Trulli“ (UNESCO-Welterbe)
Den heutigen Tag lassen wir ruhig angehen, mit einem gemütlichen Frühstück und einem Spaziergang über die Ländereien der Masseria, wo wir auch die dortigen Tiere kennenlernen werden. Danach fahren wir ins nahegelegene Alberobello, ein malerisches Städtchen im Herzen des Itria-Tals und weltweit bekannt für seine „Trulli“ – weißgetünchte Rundhäuser mit markanten Bruchstein-gedeckten Kegeldächern, die dem Ort ein fast märchenhaftes Ambiete verleihen. In den historischen Vierteln Rione Monti und Aia Piccola reihen sich rund 1.500 dieser UNESCO-geschützten Bauwerke entlang verschlungener Gassen aneinander; viele der Trulli können von innen besichtigt werden. Zu den Highlights zählen die Trullo-Kirche Sant’Antonio, der mächtige zweistöckige Trullo Sovrano - heute als Haus- bzw. Heimatmuseum eingerichtet - und zahlreiche kleine Läden, die regionale Produkte und Kunsthandwerk anbieten. Von den Aussichtspunkten wie dem Belvedere Santa Lucia bietet sich ein beeindruckender Rundblick auf das einzigartige Trulli-Ensemble, das Alberobello zu einer der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten Apuliens macht. Später etwas Freizeit in der Stadt und nachmittags Rückkehr zur Masseria. (F, A)
Busfahrt 10 km
10. Tag: Archehof (Botanisches Konversatorium), Bio- und Eselhof Giardini di Marzo
Nach dem Frühstück fahren wir durch das Trullital nach Ceglie Messapica, dem südlichsten Dorf des Trullitals. Von hier wandern wir zum Bio- und Eselhof Giardini di Marzo – das ist der Agriturismo unserer Reiseleiterin und Wanderführerin Ute. Hier werden wir uns inmitten einer achtköpfigen Eselherde von den wohltuenden und auch therapeutischen Eigenschaften (Ono Therapie) im Umgang mit diesen Eseln überzeugen können. Wir erleben Überraschendes und machen angenehme Erfahrungen mit diesen leider oft unterschätzten Langohren. Statt Waldbaden also Eselbaden! Wir interagieren mit den freundlichen Vierbeinern, lassen uns beschnuppern, dürfen streicheln, kuscheln und werden sie bestimmt bald in unser Herz geschlossen haben.
Nach einem leckeren, hausgemachten leichten Mittagessen reisen wir nachmittags zum Botanischen Konservatorium Giardini di Pomona. Hier bewahrt man mit nachhaltigen Landbewirtschaftungsmethoden die Biodiversität alter Obstsorten und bewässert sie wassersparend mit der so genannten „Arido-Kultur-Methode“. Rückfahrt zu unserer Unterkunft am Nachmittag. (F, M, A)
GZ: ca. 3 h | Strecke 11 km | ↑ 50 Hm | Busfahrt 90 km
11. Tag: Wanderung entlang des WWF-Meeresreservats und Naturschutzgebietes Torre Guaceto, Begegnung mit einer Kleinfischergemeinschaft
Heute fahren wir in Richtung Küste zum Naturschutzgebiet Torre Guaceto. Es erstreckt sich auf 1.200 Hektar Uferfeuchtgebiete sowie einem geschützten Teil im Meer (v.a. wegen der Seegraswiesen). Wir nutzen einen Wanderweg, der uns durch mediterrane Macchia, Dünen, Feuchtgebiete und entlang einer unberührten Adriaküste zum historischen Wachtturm Torre Guaceto führt. Die Wanderung bietet Einblicke in die lokale Flora und Fauna. Mit etwas Glück lassen sich Küstenvögel wie Strandlimikolen, Sandregenpfeifer, Kiebitze oder auch Rohrweihen und Rohrsänger beobachten. In angrenzenden Schilfgebieten leben Rohr- und Zwergdommel. Es gibt ein vielfältiges Reihervorkommen, zur Vogelzugzeit sollten wohl auch Schwärme an Staren und Schwalben anzutreffen sein. Vielleicht entdecken wir Spurmuster einiger Reptilien (Schildkröten, Eidechsen, Schlangen wie Ringel- oder Leopardnatter) oder auch von Säugetieren. Fotoapparat nicht vergessen! Wir haben heute die Gelegenheit, eines der Mitglieder der Kleinfischergemeinschaft von Torre Guaceto kennenzulernen, die Hüter des Meeres hier und aktive Protagonisten eines weltweit vorbildlichen Modells für nachhaltige Fischerei sind. Während des Treffens hören wir den direkten Erfahrungsbericht eines lokalen Fischers, der für eine Gemeinschaft spricht, die Meeresschutz und Respekt der Meeresrhythmen in den Mittelpunkt stellt. Zum Abschluss besteht eventuell die Möglichkeit (vorhehaltlich kurzfristiger behördlicher Rückbestätigung), die Einrichtung „Luigi Cantoro“ zur Rettung/Pflege von Meeresschildkröten zu besuchen. Die Gefahren für diese Tiere sind vielfältig, aber sie weisen uns auch den Weg zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit dem Planeten.
Später reisen wir weiter nach Ostuni, die als „weiße Stadt“ bekannt ist. Mit ihren labyrinthartigen Gassen und strahlend weiß gekalkten Häuserfassaden zählt sie zu den schönsten Orten Süditaliens. Beim Bummel durch die Gassen fühlt man sich fast wie in Griechenland,- ein echtes Highlight der Reise!
Zum Tagesabschluss wandern wir von Ostuni hinaus in eine Ebene, wo es Olivenbäume gibt, die ein Alter von bis zu 3000 Jahren erreicht haben. Dies ist eine der eindrucksvollsten Kulturlandschaften Apuliens, geprägt von uralten Bäumen mit knorrigen Stämmen, von Trockenmauern und Masserien. Unsere kurze Wanderung führt uns auf alten Pfaden vorbei an kleinen Wallfahrtskirchen und versteckten Kapellen. Unsere Reiseleitung erzählt spannende Geschichten über die Region, ihre Bewohner*innen und die lange Tradition des Olivenanbaus, die bis in die Zeit der Messapier und Römer zurückreicht. Wir werden sehr alte Olivenbäume sehen (ohne Ihnen jedoch das genaue Alter der Bäume mitteilen zu können*). Spätnachmittags reisen wir zurück zur Unterkunft. Heute Abschiedsabendessen in der Masseria. (F, A)
*Ergänzender Hinweis: In Südeuropa sind – die Presse berichtete – Olivenbäume von der Krankheit Xylella bedroht. Es gibt Erhaltungs- bzw. Eingriffsprogamme zur Stärkung von Olivenbäumen.
GZ: folgt | Strecke folgt | ↑ ? Hm | Busfahrt 130 km
12. Tag: Rückreise
Check-out nach dem Frühstück. Unsere Reiseleitung verabschiedet uns. Gleich nach dem Frühstück gegen 09.00 Uhr ca. einstündiger Transfer (unbegleitet) zum Bahnhof Bari. Es bleibt noch Zeit bis zur Abfahrt des Zuges. Voraussichtliche Abfahrt um 14.30 Uhr mit FR 8828 nach Bologna Centrale. Ankunft um 20.15 Uhr. Umstieg und Weiterfahrt um 22.54 Uhr mit dem Nachtzug NJ 294 nach München. (F)
13. Tag: Ankunft in München
Unser Nachtzug erreicht München Hbf voraussichtlich um 09.21 Uhr.
Wetterbedingte oder durch sonstige, unvorhersehbare Ereignisse notwendige Programmumstellungen müssen wir uns vorbehalten!
Anreise/Zielbahnhof: München Hbf
Treffpunkt in München Hbf. Fahrt mit dem Nachtzug nach Bologna. Weiterfahrt nach Foggia. Zurück von Bari. Folgende Verbindungen sind geplant (Stand 05.11.2025, Änderungen vorbehalten):
Hinreise am Mittwoch, 21.10.2026
München Hbf ab: 20.08 Uhr NJ 295 (kein Bordbistro) – Beförderer ÖBB, Liegewagen und Schlafwagen
Ankunft Donnerstag, 22.10.2026
Bologna Centrale an: 05.38 Uhr
Bologna Centrale ab: 07.27 Uhr FR 9511
Foggia an: 13.08 Uhr
Rückreise Sonntag, 01.11.2026
Bari Centrale ab: 14.30 Uhr FR 8828 (mit Bar), Beförderer = Trinitalia (vorerst nicht reservierbar)
Bologna Centrale an: 20.15 Uhr
Bologna Centrale ab: 22.54 Uhr NJ 294, Beförderer = ÖBB, Liegewagen und Schlafwagen
Ankunft Montag, 02.11.2026
München Hbf an: 09.21 Uhr